GSMA: Wie viel GByte im Mobilfunk wirklich genutzt werden
Die Messungen der GSMA zum Mobilfunk gelten als die zuverlässigsten. Deutschland liegt demnach im europäischen Vergleich zurück.
In Deutschland haben Mobilfunknutzer im vergangenen Jahr pro Monat durchschnittlich 13 GByte Daten genutzt. Das geht aus dem Jahresbericht Mobile Economy Europe der GSMA hervor, der am 15. Januar 2025 veröffentlicht wurde. Die GSMA (GSM Association) ist die internationale Mobilfunk-Branchenorganisation, die Netzbetreiber, Ausrüster, Serviceprovider und andere Marktteilnehmer vertritt.
Zwischen 2019 und 2024 hat sich laut GSMA der durchschnittliche Datenverkehr im Mobilfunk in Europa mehr als vervierfacht, von 3,8 GByte im Jahr 2019 auf 15,3 GByte im Jahr 2024. Bis zum Ende des Jahrzehnts werde der mobile Datenverkehr weiterhin stark ansteigen und fast 50 GByte pro Monat erreichen, prognostiziert die GSMA. Für Deutschland bedeutet das eine Steigerung um das 4,4-Fache.
Mobiler Daten-Traffic in den USA am höchsten
Hierzulande ist der durchschnittliche Datenverkehr im Mobilfunk dabei besonders niedrig. Europaweit wurde ein Durchschnitt von 15 GByte gemessen. In Italien betrug der Wert 22 GByte pro Monat, in Spanien 17 GByte und in Frankreich 18 GByte.
Mit 42 GByte war der mobile Daten-Traffic in den USA am höchsten, was an der hohen Nutzung von FWA (Fixed Wireless Access) als Festnetzersatz liegen dürfte.
Das Volumen, das die Mobilfunkbetreiber vermarkten, liegt erheblich höher: 2024 beinhaltete laut einer Studie des Vergleichsportals Verivox ein Tarif der deutschen Netzbetreiber im Durchschnitt 44,60 GByte. Besonders Telefónica Deutschland erhöhte laut der Analyse in den vergangenen zwei Jahren das Datenvolumen bei den Tarifen stark: Aktuell liegt das durchschnittliche Volumen bei den O2-Tarifen bei 85,43 GByte, im Jahr 2022 waren es noch 38,60 GByte.
Ich pendel jeden Tag mit dem Zug zwischen Arbeit und Wohnung, hätte also reichlich Zeit...
Wenig infos ist immer schlecht, aber denke schon das mehr Mobile Daten ein Zeichen für...
Kenne jetzt nur einen in der Nachbarschaft. Der hat sich die Monopolpreise von BLS und...
Kommentieren